Schimmel-Info

Rene Lindner

Sanitär - Heizung - Lüftung - 24 Stunden Notdienst

24 Stunden

Bereitschaft

für Sie

0172 615 47 75

Schimmelbildung

Was ist Schimmel ?

 

Schimmel / Schimmelpilze ist ein Sammelbegriff für Pilze, die typische Pilzfäden und Sporen ausbilden können. Schimmelpilze bilden in der Wachstumsphase Zellfäden. Diese sind meist farblos, so dass der Schimmelpilz in dieser Phase normalerweise mit dem bloßen Auge nicht erkennbar ist. Zur Vermehrung und Verbreitung bilden Schimmelpilze Sporen. Diese sind oft gefärbt, so dass der Schimmelpilzbefall in diesem Stadium auch mit bloßen Auge (zum Beispiel als schwarze oder gelbe Schimmelpilzflecken) erkennbar sind.

 

Das Schimmelpilzwachstum in Innenräumen wird hauptsächlich durch drei Faktoren bestimmt:

 

 

1.Feuchtigkeit

 

2.Nährstoffangebot

 

3.Temperatur

 

 

 

Was tun, wenn der Schimmel entdeckt ist ?

 

Die Feststellung einer Schimmelpilzquelle in Innenräumen ist nicht gleichzusetzen mit einer akuten Gesundheitsgefährdung ist abhängig von Intensität und Art des Schadens sowie von der Empfindlichkeit der Raumnutzer und kann oft nicht genau quantifiziert werden.

Schimmelpilzwachstum in Innenraum wird ohne diese genauen Dosis – Wirkungszusammenhänge als ein hygienisches Problem angesehen und sollte deshalb nicht hingenommen werden. Es muss das Vorsorgeprinzip Anwendung finden, wonach die Belastungen zu minimieren sind ( Minimierungsangebot ) bevor es zu Erkrankungen kommt. Ergibt die Beurteilung, dass eine Schimmelpilzbelastung in Innenräumen vorliegt, sollte eine Sanierung erfolgen. Auch geringe Schimmelpilzquellen im Innenraum sind aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes zu beseitigen.

Eine Schimmelpilzsanierung ohne Beseitigung der Ursachen ist allerdings nicht sinnvoll, da früher oder später mit einen erneuten Schimmelpilzwachstum zurechnen ist. Daher ist es unerlässlich,die Ursachen für das Schimmelpilzwachstum insbesondere die Frage eines erhöhten Feuchteeintritts, zu erklären.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ursachen: Unzureichendes Heiz – und Lüftungsverhalten im Hinblick auf lokale hohe Feuchtigkeits-

produktion, unterdimensionierte oder nicht funktionsfähige Entlüftungsanlagen bzw. Fenster-

öffnungsmöglichkeiten, nicht beseitigtes Plantsch – und Spritzwasser auf den Fliesen nach dem

Duschen.

 

 

Schutzmaßnahmen bei Sanierung von Schimmelpilzbefall :

 

1.Schimmelpilze nicht mit bloßen Händen berühren

(Schutzhandschuhe tragen)

 

2.Schimmelpilzsporen nicht einatmen Mundschutz tragen

 

3.Schimmelpilzsporen nicht in die Augen gelangen lassen

(Staub – Schutzbrille tragen)

4.Nach Beendigung der Sanierung duschen und Kleidung waschen

 

 

Die Gesundheit geht vor, bitte beachten Sie die Unfallvorhütungsvorschriften:

 

• Biostoffverordnung

 

• TRBA 500 Allgemeine Hygienemaßnahmen : Mindestanforderungen

 

• Verordnung zur Arbeitsmedizinischen Vorsorge

 

• BGI 858: Gesundheitsgefährdung durch biologische Arbeitsstoffe bei der Gebäudesanierung

 

• BGI / GVU – I 8685 Chemikalienschutzbekleidung bei der Sanierung von Altlasten Deponien und Gebäuden

 

 

 

Die 4 Tipps für das richtige Lüften aller Räume

 

Zur Vermehrung der Feuchte im Raum sollte vorzugsweise mehrmals täglich eine kurze Stoßlüftung

( 5 – 10 min. bei weit geöffneten Fenster ) erfolgen:

 

Küche:

 

In der Küche kann durch einen Dunstabzug mit Abführung der Abluft ins Freie viel Feuchtigkeit aus dem Raum entfernt werden. Ein solcher Abzug ist überdies unter dem Gesichtspunkt der Abführung von Kochdünsten und beim Kochen mit Gas und Verbrennungsgasen sinnvoll. Dunstabzugshaube mit Umluftführung ist zur Verringerung der Luftfeuchtigkeit in der Küche nicht geeignet.

 

Bad:

 

Im Bad sollte nach dem Duschen das Wasser von Wänden und Boden entfernt werden. Nach dem Duschen sollte man die Fenster im Bad ( soweit vorhanden ) kurzzeitig weit öffnen. Beim fensterlosen Badezimmer ist darauf zu achten, dass die eingebaute Schachtlüftung einwandfrei funktioniert. Dabei empfiehlt sich die Installation einer möglichst über Feuchte Sensoren gesteuerten mechanischen Abzugslüftung. Nasse Handtücher und Wände im Badezimmer können trotz kurzzeitigen Lüftens noch viel Wasser enthalten; Handtücher trocknet man daher am besten auf dem Heizkörper und lässt die Fenster solange geöffnet bis die Handtücher sich einigermaßen trocken anfühlen. Die Heizung im Bad soll im Winter dabei nicht abgeschaltet werden, dass beschleunigt das Austrocknen der Handtücher erheblich; wenige Minuten reichen dann oft aus.

 

Abwesenheit:

 

Können wegen Abwesenheit der Bewohner die Fenster einer Wohnung nicht mehrmals täglich geöffnet werden, sollten wenigstens die Innentüren offen gehalten werden, damit sich evtl. noch vorhandene Feuchte aus Bad und Küche gleichmäßig über alle Räume verteilen kann.

 

nicht oder wenig beheizte Räume:

 

Weniger beheizte Räume (zum Beispiel Schlafzimmer) sollten nicht mittels

warmer Luft aus anderen Räumen (am Abend) aufgewärmt werden. Im

kälteren Raum kann es sonst an Wänden oder Fensterscheiben zu Tauwasserbildung

kommen. Bei Nutzung des - wenig beheizten - Schlafzimmers sollte

durch gute Lüftung morgens nach dem Aufstehen für die Abfuhr von Feuchtigkeit

(jeder Schlafende gibt Wasserdampf ab) gesorgt werden. In Räumen,

die längere Zeit nicht benutzt und beheizt werden, sollte bei erneutem

Gebrauch vorher vermehrt gelüftet werden.

 

Wir von der Firma Lindner erstellen Ihnen auch gerne eine Gefährdungsbeurteilung bei Schimmelschäden.

Haben Sie noch Fragen rund um das Thema Schimmel ?

 

Dann rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns eine E-Mail !!!

Powered by

Copyright © 2015 Rene Lindner. Alle Rechte vorbehalten.